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Zum Jahresabschluss 2023

05. 12.23

Liebe Mitglieder der Senioren Union,


die Adventszeit beginnt und damit auch die Vorfreude auf das diesjährige
Weihnachtsfest. Die ersten Weihnachtsm√§rkte haben schon ge√∂ffnet und viele weitere werden folgen. Die festlich geschm√ľckten und glanzvoll illuminierten M√§rkte, verbunden mit dem besonderen Duft von Weihnachtsgeb√§ck und Gl√ľhwein, locken wiederum zahlreiche Menschen in die D√∂rfer und St√§dte und verbreiten damit schon im Vorfeld des Weihnachtfestes eine ganz besondere und besinnliche Stimmung.

Leider tr√ľben weltweite Krisen nach wie vor diese uneingeschr√§nkte positive Stimmung auch in diesem Jahr ein.
Mit unverminderter Brutalit√§t wird der Krieg in der Ukraine nach wie vor fortgesetzt. Und nach dem abscheulichen und menschenverachtenden √úberfall der Hamas-Terroristen auf israelische Siedlungen Anfang Oktober kommt eine weitere h√∂chst gef√§hrliche kriegerische Auseinandersetzung im Nahen Osten hinzu. Unertr√§gliche bei Demonstrationen oder in der √Ėffentlichkeit und den sozialen Medien in diesem Zusammenhang ge√§u√üerte antisemitische Spr√ľche lassen einen erschaudern.
Bundesweit schlagen Kommunen Alarm, da sie die enormen Belastungen bedingt durch die immer noch ansteigende Zahl von Fl√ľchtlingen und Asylsuchenden kaum noch bew√§ltigen k√∂nnen.
Die täglichen Nachrichten sind geprägt von teils brutalen Bildern oder zumindest in der Masse negativen Ereignissen.
Viele von Ihnen werden sich daher fragen: Was ist bloß los in unserer Welt? Haben wir denn nichts aus der Geschichte gelernt? Können wir Menschen mit jahrzehntelangem Frieden nicht umgehen?
Wie ich aus vielen Gespr√§chen mit Bekannten und Freunden erfahren habe, f√ľhrt all das bei zahlreichen Menschen zu gro√üer Sorge, verbunden mit Zukunfts√§ngsten auch im Hinblick auf unsere nachfolgenden Generationen.

Endlich hat jetzt auch die Bundesregierung erkannt, dass hier gegengesteuert werden muss, damit nicht rechts- bzw. linksextreme Gruppierungen und Parteien immer mehr Zulauf erhalten.
Trotz aller Verunsicherung und Sorge bin ich zuversichtlich, dass es gelingen wird, auch diese neuen Krisen zu bewältigen. Auch wir als Teil der Gesellschaft dieses Landes können sicherlich einen Beitrag dazu leisten.
Ich möchte daher meinen schon im letzten Jahr geäußerten Appell wiederholen und Sie bitten, nicht in Pessimismus zu verfallen und sich auf eine schöne Adventszeit sowie ein Weihnachtsfest im Kreise der Familie oder mit Freunden und Bekannten zu freuen.

Lassen Sie sich zudem auch nicht einen positiven Ausblick auf das Jahr 2024 nehmen.
Ich w√ľnsche Ihnen, Ihren Familien sowie Freunden und Bekannten ein besinnliches, gesegnetes und insbesondere friedvolles Weihnachtsfest und kommen Sie gut ins Neue
Jahr. F√ľr 2024 w√ľnsche ich Ihnen Gesundheit, Zufriedenheit und Erfolg, wo immer sich der einzelne ihn sich erw√ľnscht. F√ľr uns alle hoffe ich, dass wir von Schicksalsschl√§gen in unserem Umfeld verschont bleiben, sich die gro√üen Krisen in der Welt abmildern und nicht nur in den Kriegsgebieten endlich wieder Frieden einkehren m√∂chte.

In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen zum Ende dieses Briefes etwas Positives senden, nämlich

Ein Lächeln zu Weihnachten

Es kostet nichts und bringt viel ein.
Es bereichert den Empfänger, ohne den Geber ärmer zu machen.
Keiner ist so reich, dass er darauf verzichten könnte,
und keiner so arm, dass er es sich nicht leisten könnte.
Es bringt Gl√ľck und ist das Kennzeichen der Freundschaft.
Es ist f√ľr den M√ľden Erholung, f√ľr den Mutlosen Ermunterung,
f√ľr den Traurigen, Aufheiterung und das beste Mittel gegen √Ąrger.
Man kann es weder kaufen noch erbitten noch leihen oder stehlen,
denn es bekommt erst dann einen Wert, wenn es verschenkt wird.

Mit weihnachtlichen Gr√ľ√üen
gez.
Heinz van Baal
Kreisvorsitzender