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Ministerin Silke Gori├čen und Kreis-Klever Senioren besuchen Biohof Jentjens

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27. 09.23

Der ├Âkologische Landbau entspricht in besonderer Weise den Prinzipien einer nachhaltigen und umweltschonenden Landbewirtschaftung. Er verzichtet bewusst auf den Einsatz mineralischer Stickstoffd├╝nger und chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel. Besonderer Wert liegt auf der Schonung des Bodens durch abwechslungsreiche Fruchtfolgen. Damit wird der ├ľkolandbau zu einem wichtigen Baustein f├╝r den Schutz nat├╝rlicher Ressourcen und der Artenvielfalt sowie f├╝r die Sicherstellung einer hohen Gew├Ąsserqualit├Ąt.

Im Beisein der Ministerin f├╝r Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen Silke Gori├čen besuchten die Vorstandsmitglieder der Senioren Union des Kreises Kleve den ÔÇ×K├ÂppenhofÔÇť in Uedem, um sich dar├╝ber zu informieren, wie diese Landbewirtschaftung in unserem Kreis Kleve praktisch umgesetzt wird.

Der Naturhof von Heinz und Christoph Jentjens wird seit 1999 ├Âkologisch bewirtschaftet und ist in ein Beispiel in unserer Region.

Die Familie Jentjens bewirtschaftet 80 ha Ackerland in einer vielf├Ąltigen Fruchtfolge mit Kleegras, Mais, Weizen, Hafer/Gerste, Ackerbohnen und Erbsen. Das 110 ha gro├če Gr├╝nland dient zur Beweidung des Tierbestandes im Sommer und Heugewinnung als Winterfutter. Zum Tierbestand geh├Âren ca. 120 Mutterk├╝he (Kreuzungsk├╝he aus Fleischrinderrassen), 5 Zuchtbullen der Rassen: Piemonteser, Wei├čblau-Belgier, Limousin,
30 Mastrinder, 100 Jungrinder (weiblich), 80 Jungbullen (Mast), 100 K├Ąlber und 40 Zuchts├Ąuen f├╝r die Ferkelaufzucht bis 30 kg.

ÔÇ×Der ├Âkologische Landbau, so wie die Familie Jentjes ihren Betrieb f├╝hrt, leistet einen wichtigen Beitrag zu mehr Biodiversit├Ąt, Insektenschutz, Gew├Ąsserschutz, Klimaanpassung und tiergerechter NutztierhaltungÔÇť, so Ministerin Silke Gori├čen. ÔÇ×Daher soll gem├Ą├č der nordrhein-westf├Ąlischen Nachhaltigkeitsstrategie der Anteil des ├Âkologischen Landbaus an der landwirtschaftlich genutzten Fl├Ąche von derzeit 6,4 Prozent auf 20 Prozent bis 2030 erh├Âht werdenÔÇť.