Besuch im Katholischen Karl-Leisner-Klinikum Goch

Zum festen Bestandteil ihres Jahresprogramms zählt der Besuch der Senioren Union der CDU Goch im Katholischen Karl-Leisner-Klinikum, Wilhelm-Anton-Hospital, der in diesem Jahr am 18. März stattfand. Zu Beginn des Besuchs stand ein umfassender Einblick in die Struktur und Leistungsfähigkeit des Klinikverbundes mit Standorten in Kleve, Goch und Kevelaer auf dem Programm. Dabei wurden insbesondere die unterschiedlichen medizinischen Spezialisierungen der Häuser vorgestellt.

Zum festen Bestandteil ihres Jahresprogramms zählt der Besuch der Senioren Union der CDU Goch im Katholischen Karl-Leisner-Klinikum, Wilhelm-Anton-Hospital, der in diesem Jahr am 18. März stattfand. Zu Beginn des Besuchs stand ein umfassender Einblick in die Struktur und Leistungsfähigkeit des Klinikverbundes mit Standorten in Kleve, Goch und Kevelaer auf dem Programm. Dabei wurden insbesondere die unterschiedlichen medizinischen Spezialisierungen der Häuser vorgestellt.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf dem Thema Darmkrebs. Dr. Frank Müller, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, machte deutlich, dass die Sterblichkeitsrate im Kreis Kleve über dem Landesdurchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt. Zugleich zog er einen Vergleich zu den Niederlanden, wo trotz geringerer Krankenhausdichte die Sterblichkeit niedriger ist. Als Gründe nannte er insbesondere die stärkere ambulante Versorgung sowie ein flächendeckendes Vorsorgeprogramm, bei dem Bürger regelmäßig Testkits zur Früherkennung automatisch per Post erhalten.

Darüber hinaus informierte Dr. Müller über verschiedene Tumorarten bei Männern und Frauen sowie über deren unterschiedliche Heilungschancen. Auch moderne Operationsverfahren wurden anschaulich erläutert. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Vorstellung des Darmkrebszentrums, das durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit – unter anderem mit Nuklearmedizin und Strahlentherapie – einen nahezu universitären Standard erreicht und sich aktuell in einem aufwändigen Zertifizierungsprozess befindet.

Im Anschluss stand Dr. Müller für zahlreiche Fragen der rund 40 Teilnehmenden zur Verfügung.

Die frisch ins Amt gewählte Vorsitzende der Senioren Union, Gisela Janßen, zieht ein durchweg positives Fazit: „Wir bedanken uns herzlich für die eindrucksvollen und spannenden Einblicke sowie den offenen Austausch und freuen uns schon jetzt auf unseren nächsten Besuch im kommenden Jahr.“